Fahrräder kaufen kann man bequem von zu Hause aus. Sich beraten lassen auch | Foto: Michael Faiß

Fahrräder kaufen kann man bequem von zu Hause aus. Sich beraten lassen auch | Foto: Michael Faiß

Multichannel: So klappt der E-Bike-Kauf 2021

11.03.2021

Wunschrad gefunden? Jetzt geht es zum Fachhändler. Diese vier Punkte sollten Sie in jedem Fall mit ihm besprechen – in Zeiten wie diesen natürlich virtuell

Wer sich mit dem Kauf eines neuen Pedelecs beschäftigt, muss je nach Pandemie-Lage auf den Gang zum Fachhändler verzichten. Dank digitaler Angebote und der richtigen Vorbereitung steht dem erfolgreichen E-Bike-Kauf dennoch nichts im Weg.

1. RICHTIGE HÄNDLER

Der Online-Kauf ist schon länger Standard, die Online-Beratung eher nicht: Viele Händler bieten mittlerweile eine persönliche Beratung per Videoanruf. Auf das Gespräch „von Angesicht zu Angesicht“ muss man nicht verzichten.

2. DIE RICHTIGE GRÖSSE

Von der Körper- zur RahmengrößeDas Probesitzen oder -fahren ist aktuell nicht uneingeschränkt möglich. Die richtige Rahmengröße eines Stadtrads kann aber anhand der Körpergröße von einem erfahrenen Händler abgeschätzt werden. Hier ist, anders als z. B. bei E-MTBs, die Innenbeinlänge kein wichtiges Maß (siehe Kasten).

3. UND DIE ERGONOMIE?

Ob ein Rad „passt“ oder nicht, hängt nicht allein von der Rahmengröße ab. Vor allem die Kontaktpunkte Sattel und Griffe sind entscheidend dafür, wie angenehm sich ein Rad anfühlt. Daher sollte man dem Händler im Gespräch besondere Anforderungen mitteilen: Rücken- oder Sitzprobleme? Einschlafende Hände bei längerem Fahren? Entsprechende Einstellungen oder Änderungen können noch vor Auslieferung des Rads vorgenommen werden.

4. DIE RICHTIGE EINSTELLUNG

Das Wunschmodell ist lieferbar? Die passende Größe gefunden? Sattel und Griffe inklusive? Super! Dann bleibt nur noch ein letzter, aber wichtiger Schritt: die korrekte Einstellung. Die passende Sitzhöhe, die Neigung des Sattels und Lenkers. Gut, dass zahlreiche Händler trotz Online-Kauf ihre Kunden im Umkreis persönlich beliefern. So lassen sich kleinere Anpassungen und eine grundlegende Einstellung vor Ort bei der Übergabe erledigen. Es lohnt sich also, vor dem Kauf nachzufragen, ob ein derartiger Service angeboten wird.

DAS NOCH: BESSER VERSICHERN!

Ein gern unterschätztes „Zubehör“ für ein neues E-Bike ist die passende Diebstahlversicherung. Grundsätzlich sollte man auch eine Teileversicherung, zum Beispiel gegen Akku-Klau, haben. Bei vielen Hausratversicherungen ist es möglich, ein E-Bike zu integrieren. Aber: Eine separate Versicherung kann günstiger und besser sein. Wer ein E-Bike als Dienstrad least, ist fein raus: Hier ist die Versicherung integriert. Immer beliebter wird es, einen GPS-Tracker zu installieren. So kann man z. B. feststellen, ob das E-Bike unerlaubt bewegt wird. Auch steigen die Chancen, es nach einem Diebstahl wieder aufzufinden. Immer häufiger werden diese Module auch „ab Werk“ angeboten.

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Text/Foto: Michael Faiß