"Goni Pony" - Das verrückteste Radrennen des Balkans

"Goni Pony" - Das verrückteste Radrennen des Balkans

Go Slowenien – das verrückteste Radrennen des Balkans

21.08.2020

Jedes Jahr findet in Slowenien das berüchtigte "Goni Pony" Fahrradrennen hoch zum Vršič Pass statt. Ein verrückter Spaß auf dem Pony-Klapprad, den sich die Fotografen Jure Gasparic und Clemens Dittrich nicht entgehen lassen wollten.

Hier trifft Ekstase auf Entschleunigung: Jedes Jahr im Juni findet in Slowenien das berüchtigte Goni Pony statt – ein Fahrradrennen hoch zum Vršič Pass. Die einzige Voraussetzung, um teilzunehmen: Es muss mit dem legendären Balkan-Klapprad Pony gefahren werden. Und zwar auf einem 20 Zoll Rahmen und mit nur einem Gang. Das wollten sich die Fotografen Jure und Clemens auf keinen Fall entgehen lassen und machten sich im neuen HYMER Grand Canyon S auf den Weg.

Klar, in den Nachbarländern waren die beiden schon einmal gewesen. Zum Skifahren in Österreich, zum Baden in Italien und Kroatien und zum Feiern in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Aber in Slowenien? Mit seinen zwei Millionen Einwohnern und der Größe von Hessen war die Balkan-Republik nicht unbedingt ein Fleckchen Erde, das viel Abwechslung versprach. Bis – ja bis die beiden Bike-Enthusiasten erstmals vom Goni Pony hörten.

Gesagt – getan. Und so starteten die beiden ihren knapp 700 km langen Roadtrip in das sportliche und junggebliebene Land. Drei Stationen haben sie dabei ganz besonders beeindruckt und von denen erzählen sie uns in diesem Reisegespräch.

Maribor
Wer Land und Leute erleben will, nimmt nach Slowenien am besten zwei Dinge mit: einen Camper Van und Bikes. Die Freundlichkeit der Menschen lässt sich an jeder Straßenkreuzung durchs Seitenfenster erfahren und es gibt kaum einen Ort, an dem man nicht das Mountainbike vom Fahrradträger nehmen möchte. Vor allem, wenn man – wie wir – Filip als Reiseführer hat.
Der Weltmeister im Skicross ist nicht nur extrem sympathisch, sondern auf zwei Rädern fast genauso begabt wie auf seinen Skiern. Und so erkunden wir seine Heimatstadt Maribor natürlich radelnd: vom Pumptrack übers Altstadtcafé bis hin zum Bikepark vor den Toren der Stadt.

Jamnica
Auch der nächste Stopp ist ein Tipp von Filip: Weiter westlich und ebenfalls direkt an der Grenze zu Österreich hat Anej Strucl, sein Freund aus Ski-Kader-Zeiten, einen Trail mitten in ein stillgelegtes Bergwerk gebaut – den Black Hole Trail. Steil, dunkel und außergewöhnlich. Wer Angst um seine Knochen hat, weicht besser auf den alternativen Pfad durch den Stollen aus, der für jedermann befahrbar ist. Ganz im Gegensatz zu der Straße, die uns hoch zur Bikebase Koros führen soll. Sie verläuft kilometerlang durch einsame Wälder und über Schotterpisten. Anstrengend für den Moment, aber umso besser für die Aussicht am Abend. Dieser Stellplatz im Freien hat es wirklich in sich!

Alles über die dritte Station der Reise und das verrückteste Radrennen des Balkans lesen Sie hier.


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