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Die ersten FOCUS E-BIKE Tests 2020

13.03.2020

Die Testsaison 2020 startet: Die ersten 22 E-Bikes haben Deutschlands größten E-Bike-Test durchlaufen – im neuen FOCUS E-BIKE Magazin stehen die Ergebnisse. Hier gibt es bereits die ersten 10 E-Bikes des Jahres.

Kalkhoff Image 5.S Advance | Note: Sehr gut (1,5)
3199 Euro (UVP)

Viel Komfort bietet die Kombination aus gut ansprechender Federstütze und flachem Sattel. Akku und Rahmenschloss sind gleichschließend; der Schlüssel kann (und sollte) im Betrieb abgezogen werden. Einfach zu bedienen ist die Fünfgangschaltung, wobei die Gänge vier und fünf recht lang übersetzt sind. Der Stromspeicher lässt sich einfach nach oben aus dem zentralen Rahmenrohr entnehmen.


Pegasus Opero EVO 5F Di2 | Note: Sehr gut (1,3)
3999 Euro (UVP) 

Schutzbleche, Träger und Seitenständer sind wertig und stabil ausgeführt. Die elektronische Nabenschaltung ist gerade mit Riemenantrieb sehr wartungsarm und bedienungsfreundlich. Der Shimano-Motor schiebt kräftig an und ist recht leise. Beim Fahren ohne Unterstützung spürt man ihn aber. Sitzhaltung und Lenkerform sind angenehm; die Federung ist eher straff abgestimmt.


Specialized Turbo Como 5.0 | Note: Sehr gut (1,3)
3599 Euro (UVP)  Schutzbleche und der integrierte Gepäckträger am Como sind schön sehr stabil ausgeführt. Mit Shimano-XT Komponenten ist das Como hochwertig ausgestattet. Das Display ist zwar nicht sehr groß, aber informativ und gut ablesbar. Steckachsen vorne wie hinten und komplett innen geführte Leitungen entsprechen dem aktuellen Standard.


Schindelhauer Arthur | Note: Gut (2,1)
3795 Euro (UVP) 

Der Mahle-Heckmotor bleibt bei niedrigen Tretfrequenzen durch den Singlespeed-Antrieb weitgehend wirkungslos. Das Schindelhauer gefällt mit glatten Formen und polierten Teilen; der Ledersattel ist schön, aber hart. Ohne Schaltung und mit Zahnriemen ist das Schindelhauer sehr wartungsarm. Display oder Steuerelemente entfallen; bedient wird der Motor per Taste am Oberrohr.


Pegasus Premio Evo 10 Lite | Note: Sehr gut (1,4)
2999 Euro (UVP)

Angenehm wäre eine Federsattelstütze, denn gerade angesichts der aufrechten Sitzhaltung ist das Rad etwas hart. Die 10-Gang-Kettenschaltung ist breit abgestuft. Mit komplett innen verlegten Leitungen und Intube-Akku wirkt das Premio sehr aufgeräumt. Die Marathon-Plus-Reifen von Schwalbe rollen leicht und sind pannensicher.


Pegasus Solero E8 Plus | Note: Sehr gut (1,5)
1999 Euro (UVP)

An Bord ist ein solider, angeschweißter Träger mit Adapter für spezielle Körbe und geeignet für seitliche Taschen. Der Active-Plus von Bosch arbeitet merklich leiser als seine stärkeren Geschwister. Da der Akku im Gepäckträger integriert ist, bleibt der Durchstieg angenehm frei. Funktionell ist die Ausstattung mit Achtgang- Kettenschaltung und Tektro-Scheibenbremsen.


Technibike Trekking | Note: Sehr gut (1,5)
3499 Euro (UVP)

Shimano steuert mit Schaltwerk und Naben hochwertige Teile der Deore-XT-Serie bei. Der Schlüssel des Rahmenschlosses kann im Betrieb nicht abgezogen werden. Der Continental-Motor zeigt gute Performance, wird aber leider nicht mehr weiterentwickelt. Die RockShox-Federgabel bietet ansprechende Stoßdämpfung; insgesamt ist das Rad recht komfortabel.


Bulls Copperhead EVO 2 Street 27,5 | Note: Sehr gut (1,4)
3199 Euro (UVP)

27,5-Zoll-Laufräder erlauben die Verwendung großvolumiger Reifen, ohne dass das Handling leidet. Die absenkbare Sattelstütze lässt sich vom Lenker aus bedienen. Die kompakte Antriebseinheit ist wie der Akku perfekt in den Rahmen integriert. Die Federgabel des Copperhead bietet deutlich mehr Weg als bei üblichen E-Trekkingbikes.


Bulls Sonic EVO AM 2 | Note: Sehr gut (1,3)
4199 Euro (UVP)

Die hydraulische Tektro-Scheibenbremsanlage verrichtet ihren Dienst solide und unauffällig. Bis zu 65 Nm Drehmoment stellt der Bosch-Performance-Motor zur Verfügung und ist dabei angenehm geräuscharm. Praktisch sind die Monkey- Link-Schnittstellen sowie der Fidlock Twist Flaschenhalter. Gut zugänglich und im Handumdrehen zu entnehmen: der Bosch-Akku mit wahlweise 400 oder 500 Wattstunden.


Bulls Copperhead E1 27,5 | Note: Sehr gut (1,5)
1999 Euro (UVP)

MT-Trail-Bremsen von Magura mit 4-Kolben vorne und 2-Kolben am Heck geben mit 203 mm Bremsscheiben Sicherheit. Wahlweise lassen sich 400, 500 oder 625 Wh-Akkus mittels Klappe ins Unterrohr einsetzen. Der Laufrad-Mix aus 27,5 Zoll Hinterrad und 29er Vorderrad sorgt sowohl im Up- als auch im Downhill für ausgewogene Fahreigenschaften.


Alle 22 E-Bike-Tests der Saison 2020 sowie weitere, spannende Themen finden Sie im aktuellen FOCUS E-BIKE Magazin #1/2020 (hier als E-Paper erhältlich).

FOCUS E-BIKE Magazin 1/2020