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Der Kälte trotzen

29.01.2021

Kalt? Na und?

Wer auch in der kalten, dunklen Jahreszeit radeln will, muss entsprechend gewappnet sein. Ähnlich wie beim Auto sollte man sich die Bereifung anschauen: Es müssen nicht gleich Spikes sein, die es in vielen Varianten gibt, doch ein wintertaugliches Profil und eine entsprechende Gummimischung sind Grundvoraussetzung bei winterlichen Verhältnissen. Der Radler sollte nicht zu warm, dafür aber mit atmungsaktiver, wasserdichter Kleidung unterwegs sein. Und bitte nicht in elegantem Schwarz – Sichtbarkeit geht hier vor Style. Die Lichtanlage und die Reflektoren sollten den Vorschriften entsprechend richtig eingestellt sein und tadellos funktionieren. Wer lange draußen unterwegs ist, der kann mit Heat-Pads kühle Stellen warmhalten. Vereinzelt gibt es auch E-Bikes mit Griffheizung für warme Hände. Achtung: Wenn der Akku zu kalt wird, sinkt die Kapazität und somit die Reichweite.

Tipps und Wissenswertes, um mit dem E-Bike gut durch den Winter zu kommen:

  1. Kälte wirkt sich negativ auf die elektrochemischen Prozesse im Akku aus. Das Ergebnis kann eine geringere Reichweite sein. Wird es wärmer, normalisiert sich diese jedoch wieder.
     
  2. Den Akku bei Kälte nicht draußen am Rad laden. Vor dem Aufladen im Haus warten, damit sich seine Temperatur anpassen kann.
     
  3. Im Betrieb schützt sich der Akku durch Wärmebildung selbst vor der Kälte. Bei extremen Temperaturen kann eine Neoprenhülle helfen. Diese am besten bereits im Haus um den Akku legen.
     
  4. Im Winter ist gute Pflege gefragt! Sprühwachs schützt Lack und Metallteile; Kontaktspray verdrängt Feuchtigkeit an elektronischen Verbindungen, etwa den Kontakten des Akkus.
     
  5. Doch lieber nicht Fahrrad fahren? Dann sollte der Akku mindestens halbvoll und bei ca. 10–15 Grad gelagert werden. Bitte regelmäßig den Ladezustand überprüfen!