Auf zwei Rädern in Dänemarks Vergangenheit

Auf zwei Rädern in Dänemarks Vergangenheit

Das versunkene Dorf – Auf zwei Rädern in Dänemarks Vergangenheit

21.08.2020

Am 12. Oktober 1634 verschlang das Meer die dänische Westküste bei Blåvand. Heute ist das Gebiet einer der ältesten und – bei Reisemobilisten und Radtouristen gleichermaßen – beliebtesten Ferienorte in Dänemark. Mysthisches Flair inklusive.

Es geschah am 12. Oktober 1634: Ein Supersturm erreichte die dänische Westküste und ließ das Meer bei Blåvand auf ganze sechs Meter über den Normalstand ansteigen. Der gesamte Landstrich wurde verwüstet, viele Dörfer verschwanden von einem Tag auf den anderen vom Erdboden. Eines von ihnen war der Hafenort Sønderside – in besten Tagen eines der größten und geschäftigsten Fischerdörfer Dänemarks.

Die Reise beginnt
Die Geschichte von Sønderside löste bei uns – Andreas und Mark – unweigerlich den Detektivinstinkt aus: Wo genau lag das Dorf? Gibt es noch etwas zu finden? Wie sieht es dort heute aus?  Also machen wir uns auf die Reise! Von der deutsch-dänischen Grenze sind es gerade einmal zwei Stunden nach Blåvand. Ein stürmischer Westwind, der die Baumkronen tanzen lässt, wird vom Seitenwindassistenten unserer HYMER B-Klasse MasterLine I 780 einfach so weggebügelt. Wir genießen derweil das luxuriöse Raumangebot in über acht Metern Länge. Die Mountainbikes sind in der geräumigen Heckgarage verstaut – nicht einmal die Pedale mussten wir entfernen - so gefällt uns das! Obwohl der Sommer so langsam zu Ende geht, zeigt sich die Sonne noch einmal von ihrer besten Seite. Kein Problem für uns, der HYMER B-ML I 780 verfügt über zwei Klimaanlagen, eine im Cockpit, eine für den Wohnraum. Wir haben Blåvand bereits erreicht und ziehen uns im angenehm temperierten Wohnmobil für die Radtour um.

Dünen und Wäldern am westlichsten Punkt Jütlands
Das Gebiet rund um Blåvand ist einer der ältesten und beliebtesten Ferienorte in Dänemark. Rund 40 Kilometer feinster Sandstrand, den es zu erkunden gilt. Der nahe gelegene Leuchtturm „Blåvandshuk Fyr“ ist dabei der westlichste Punkt Jütlands. Direkt vom Parkplatz aus starten wir über sandige Wege in einen dichten Mischwald, der uns bis zu den Dünen führt. Vor uns liegt in südlicher Richtung die Halbinsel Skallingen, dahinter am Horizont das Meer, westlich von uns der Leuchtturm – es ist eine Szenerie zum Staunen. Doch wir rollen weiter, bergauf, bergab über die Trails und erneut in den Wald hinein, bis wir auf eine ausladende Marschlandschaft treffen. Schwer vorstellbar, dass dieser riesige Landstrich vor 400 Jahren noch gar nicht existierte.

Wo ist es denn – das Dorf?
Irgendwo in diesem Bereich muss früher Sønderside gelegen haben. Ob und wo wir das versunkene Dorf finden und wie die Reise weitergeht, erzählen wir Ihnen hier.


Dieser Inhalt wird bereitgestellt von Hymer GmbH & Co. KG.
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